Besuch des Judenfriedhofes in Deutz

Besuch des jüdischen Friedhofs in Köln Deutz

Am 27.6.2017 fand die von der stellvertretenden Vorsitzenden Rita Wessel- Blindert organisierte Führung der Bürgervereinigung Ensen- Westhoven über den jüdischen Friedhof am Judenkirchhofsweg in Deutz statt.
Gegründet 1695, ist dieser Friedhof der älteste im Kölner Stadtbezirk. Die letzte Bestattung erfolgte dort während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941.
Von Herrn Günther, einem Referenten der Synagogen- Gemeinde Köln erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Interessantes rund um die Bestattungskultur des Judentums, so z.B. dass die Juden nur einmal die Grabstätte bezahlen, die niemals abgeräumt wird und so ein Haus des ewigen Lichtes darstellt.
Berühmte Menschen fanden hier auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte: Isaak Offenbach, der Vater des Komponisten Jacques Offenbach, Angehörige der Bankiersfamilie Oppenheim sowie David Wollfsohn, der Nachfolger von Th. Herzl, dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation.
Die Friedhofsanlage ist 18.000 qm groß und wird als Biotop von einem Friedhofsgärtner der Stadt Köln gepflegt. Die Patenschaft für den Friedhof hat die Realschule Hasental übernommen.
Im Café Möller, wo man anschließend  beisammen saß, konnte man die sehr interessante Führung noch einmal Revue passieren lassen.

  

  

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